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Neue Wege für nachhaltiges Lernen im Musikunterricht

Mit den You "C" Cards entwickelt der Verein ein innovatives Unterrichtstool, das:


• Orientierung und Struktur im Instrumental- und Vokalunterricht bietet


• insbesondere für neurodivergente Menschen und Menschen mit Behinderung hilfreich ist


• ressourcenorientiertes Lernen und Partizipation fördert

You „C“ Cards

Can / Choose / Create / Construct

You "C" Cards 

„can“ „choose“ „create“ „construct“


Ein Tool für einen inklusiven, themenorientierten und stärkenbasierten Musikunterricht.

Die You "C" Cards sind ein Kartenset, das dabei unterstützt, Unterrichtsstrukturen im Musikunterricht sichtbar und verständlich zu machen. 

 

Es besteht aus zwei Gruppen: Kompetenzkarten, die musikalische Fähigkeiten und Lernziele abbilden, sowie Aktionskarten, die Methoden und Werkzeuge für das Musizieren, Improvisieren oder Reflektieren anbieten.


In Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus Musikpädagogik, Heilpädagogik und Psychologie entwickelt, unterstützen die Karten insbesondere im Umgang mit neurodivergenten Lernbedürfnissen. Sie fördern eine strukturierte, differenzierte und wertschätzende Lernumgebung.

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Die You "C" Cards sind ab Januar 2026 erhältlich und richten sich an Musikschulen, integrative Bildungsangebote sowie alle, die mit Gruppen oder Einzelpersonen musikalisch arbeiten. Sie eignen sich für alle Altersgruppen und Niveaus.

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Was sich am Unterricht verändern kann:

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• Schüler*innen erleben sich als selbstwirksam und aktiv beteiligt


• Formulieren von Zielen, setzen von Fokus und Transparenz werden erleichtert


• Schüler*innen erkennen ihre Stärken/Interessen und bringen diese gezielter ein


 

• Ein visualisierter Werkzeugkasten führt zu Themensensibilisierung und mehr Selbstständigkeit


• Schüler*innen profitieren von mehr Übersicht und nachvollziehbaren Lernschritten


• Lehrpersonen werden in inklusivem Arbeiten unterstützt, ohne viel Mehraufwand


• Schüler*innen werden kreativ angeregt und in ihrer musikalischen Ausdrucksfähigkeit gestärkt


• Es werden gezielt soziale und emotionale Kompetenzen gefördert

Was am Unterricht gleich bleibt:

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• Lehrkräfte nutzen weiterhin Ihre 

erlernten Methoden, Techniken und 

Unterrichtsinnhalte

• Schüler*innen können Ihre 

Lernstrategien und Methoden beibehalten,

Wie kann ich mir die Anwendung Vorstellen?

Beispiel 1: Eine Schülerin im Autismus-Spektrum kommt zu einer Schnupperlektion, weil sie sich dafür interessiert, Geige zu lernen. Die Lehrperson wird von den Eltern kontaktiert und entsprechend informiert. Sie bereitet den Unterricht gewissenhaft vor. Da sie sich für individuelle Bedürfnisse inte- ressiert, verschiedene Diversitäten kennt und sich darüber informiert hat, ist sie froh, mit Hilfe der You "C" Cards die Möglichkeit zu haben, diesen besser gerecht zu werden. Sie sucht sich fünf Karten aus und legt sie in sinnvoller Reihenfolge auf den Tisch im Unterrichtszimmer: Kommunikation, Musik und Bewegung, danach Instrument verstehen und Musik interpretieren, und schliesslich eine Aus- wahl aus Improvisieren, Musik hören, Rhythmusspiele oder sich entspannen, aus denen die Schülerin eine wählen kann. Die Schülerin hat somit im Unterricht eine klar ersichtliche Struktur, die sie auch selber mit beeinflussen kann. Das kann ihr Sicherheit geben und Stress der durch die neue Situation entstehen kann reduzieren.

Beispiel 2: Kai hat ein Stück, das Kai unbedingt singen möchte. Nach zwei Wochen sitzen Töne und Rhythmus. Kai fragt sich, wie das Stück noch schöner gesungen werden könnte. Mithilfe der You "C" Cards kann sich Kai nun einen Überblick über Werkzeuge und Vertiefungsmöglichkeiten verschaffen, die ihm noch zur Verfügung stehen. Kai entscheidet sich für zwei Vertiefungen: Dynamik ausarbeiten und Klangfarben suchen. Die Lehrperson unterstützt Kai gezielt dabei, diese Schwerpunkte auszu- bauen.

Beispiel 3: Eva nimmt Schlagzeugunterricht. Die Lehrperson gibt Eva viel Partizipationsmöglichkeit mit den You "C" Cards. Gemeinsam entdecken sie, dass Eva sich sehr fürs Komponieren interessiert. Sie tauchen in die Welt des Kreierens und Komponierens ein. Nach einiger Zeit ist Eva so weit, dass sie eigene Filmmusik für einen Werbefilm komponieren möchte, der in der Firma, in der sie arbeitet, in Planung ist. Gemeinsam entscheiden die Lehrperson und sie, dass sie neu auch Kompositionsun- terricht nehmen wird. Da die Lehrperson selber nicht oft komponiert, wäre ihr Evas grosses Interesse und Begabung für Komposition vielleicht nie aufgefallen. Sie ist froh, dass sie diese Leidenschaft mit- hilfe der You "C" Cards entdecken konnten.

Beispiel 4: Luan hat Trisomie 21 und ist seit mehreren Jahren glücklich im Saxophonunterricht. Seine Lehrperson arbeitet mit ihm mit den You "C" Cards. Das erleichtert für beide die Kommunikation und die Klarheit der Bedürfnisse. Zusätzlich verwenden Sie die Piktogramme von METACOM(Piktogramm- sprache aus der Sonderpädagogik), die sich optimal mit den You "C" Cards kombinieren lassen.

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Ich möchte die You "C" Cards vorbestellen

Merci beaucoup !

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